Die Straßen fliegen wie im Fluge an mir vorbei, Potsdamer Platz, Bhf. Zoo, der Ernie , und ab in die lange gerade Otto-Suhr-Allee, Spandauer Damm. etc. Havelchaussee, das Grauen vieler Jedermann Radler, zum Glück ziemlich am Anfang des Rennens, sonst würden viele einknicken, die Steigung am Grunewaldturm ist lang und nicht ohne. Obwohl, aus alter Gewohnheit weiß ich noch, dass die umgekehrte Richtung ein bisschen schlimmer ist. Oben angekommen, eine schöne Abfahrt ohne auf irgendeinen Gegenverkehr achten zu müssen. Das ist überhaupt das schönste an solch einem Rennen, nie auf Auto oder Gegenverkehr achten zu müssen. Außer auf die anderen vielen Mitstreiter des Rennens. Ok, weiter durch Zehlendorf Lichterfelde, schwubs und schon ist die Landesgrenze erreicht. Teltow, die Straßen werden schlagartig wesentlich besser, komisch aber schön. Teltow, Stahnsdorf, Genshagen, Sputendorf, etc. Mensch in den Dörfern ist richtig toll was los, mehr als in Berlin. Die Menschen sitzen gemütlich mit Familie an gedeckten Frühstückstisch, auf der Straße und warten auf die Radler. Überall dufte Stimmung und viel Applaus. Die ganzen Dörfer die wir durchfahren sind auf der Straße. Das spornt echt an. So´n Event hat man dort ja auch nicht alle Tage. Ludwigsfelde fliegt an uns vorbei, und schon gehts ab auf die eigens für den Velothon gesperrt neue BAB 101. Immer wieder ein tolles Gefühl, auf einer nicht für Radler zugelassenen Bundesstraße fahren zu dürfen. Wo sonst nur die KFZ unterwegs sind, kriechen wir mit ca. 35-45 kmh entlang.
Peter


gemacht.